Gründung der Feuerwehr

 

Am 12. März 1928 wurde die Freiwillige Feuerwehr Wilsenroth gegründet. 44 einsetzbare Männer übernahmen den Brandschutz und die Brandbekämpfung in der Gemeinde. Sie wählten aus ihrer Mitte einen Kommandanten und seine Mitarbeiter in den Vorstand. Sie bildeten vier Einsatzgruppen (Hydranten, Spritzen, Steiger, Rettungs- und Ordnungsmannschaften) und hielten regelmäßig Übungen ab.

 

 

Gründung des Spielmannszuges

 

In den Jahren 1930 und 1931 rüsteten zwei Ortsvereine zu großen Festen. Der Kriegerverein Wilsenroth unter dem Vorsitz des Hauptlehrers Josef Bill wollte festlich sein 25jähriges Jubiläum, verbunden mit dem Kreiskriegsverbandsfest im Jahre 1932, begehen.

 

Die Freiwillige Feuerwehr unter dem Kommandanten Wilhelm Plotz 1. war Ausrichter des Kreisfeuerwehr-Verbandsfestes im Jahre 1933.

 

Aufgrund der engen persönlichen Verbundenheit beider Vereine lag es nahe, die bevorstehenden Probleme gemeinsam zu erörtern und auch gemein zu planen. So entstand im Jahre 1932 der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Wilsenroth.

 

Mit 5 Trommeln und 7 Pfeifen, die vom Kriegerverein gestellt wurden, begannen die ersten Proben.

 

Mit dem nun neu ins Leben gerufenen Spielmannszug war es beiden Vereinen möglich, eigene Feste durchzuführen und an Festen anderer Vereine musikalisch teilzunehmen.

 

 

Entstehung und Musik in der Feuerwehr

 

In den Feuerwehren, vor allem in den Freiwilligen Feuerwehren, wurde schon imer musiziert. Das war offenbar so selbstverständlich, dass darüber gar nicht viel geredet oder gar geschrieben wurde.   Daher gibt es kaum Quellen über die Entwicklung des Musikwesens in den Feuerwehren.

 

Viele Musikgruppen entstanden in den Feuerwehren durch altgediente Militärmusiker. Sie suchten ein neues Betätigungsfeld und bevorzugten dafür eine einheitliche uniformierte Truppe. Hier war also nicht unbedingt die Feuerwehr initiativ, vielmehr suchten die Musiker bei der Feuerwehr unterzukommen, was ihnen mit Erfolg, auch zum Nutzen der Feuerwehr gelang.

 

Die erste Aufgabe der Feuerwehrmusik war es, die Feuerwehr zu den Übungen zu geleiten und ihre Kameradschaftsfeste zu verschönern. Zu dieser Aufgabe gehört auch das Aufspielen bei Geburtstagen, Hochzeiten, Jubiläen usw. der Mitglieder.

 

Darüber hinaus stellen sich heute Blasorchester, die Spielmanns- und Fanfarenzüge bei Heimatfesten, Veranstaltungen örtlicher Vereine, zum Volkstrauertag und vielen anderen Veranstaltungen zur Verfügung. Es gehört viel Liebe, Hingabe und Idealismus zur Musik, um Feuerwehrmusiker zu sein. Aber es ist auch eine gemeinschaftsfördernde Tätigkeit, eine sinnvolle Freizeitnutzung und ein schöner Dienst an der Allgemeinheit.

 

 

Der Krieg unterbricht jegliche Vereinstätigkeit

 

Am 26.01.1939 findet die letzte Versammlung vor Beginn des Zweiten Weltkrieges statt. In der Zeit von 1940-1948 gibt es keinen Eintrag im Protokollbuch.

 

Die Wehr stellte ihre Vereinstätigkeit ein, da fast alle Mitglieder zur Wehrmacht einberufen worden sind. Altgediente Feuerwehrleute und Jugendliche übernehmen den Brandschutz in der Gemeinde. Im Jahre 1949 erklären sich 30 Feuerwehrleute bereit, den Brandschutz wieder freiwillig zu übernehmen.

 

Auch der Spielmannszug beginnt im Jahre 1954 unter Beteiligung vieler Jugendlicher mit dem Neuaufbau. Als Übungsleiter fungierten Willi Rath und Wilhelm Habel. Unter ihrer Leitung wurden die ersten Märsche eingeübt. Seinen ersten Auftritt nach dem Krieg hatte der Spielmannszug anlässlich der Silberhochzeit von Georg und Agathe Schnee im April desselben Jahres.

 

Als Uniformen dienten die mit Schwalbennestern (rot-weiß gestreiften Achselklappen) ausgestatteten Feuerwehruniformen. In den folgenden Jahren war man ständig bemüht, den Instrumentenbestand und das Liedgut zu erweitern.

 

 

Weitere Ereignisse in der 75-jährigen Vereinsgeschichte

 

Im Jahre 1958 lässt die Gemeinde die Scheune am Lehrerwohnhaus zu einem Feuerwehrhaus mit Schlauchturm umbauen.

 

Unter tätiger Mithilfe der Feuerwehrleute wird das neue Gerätehaus im Jahre 1958 fertiggestellt und am 11. Mai mit Beteiligung von 25 umliegenden Wehren festlich eingeweiht.

 

Im Jahre 1959 wirken die hiesigen Mitglieder der Feuerwehr in einem Film mit, der im Auftrag  des Männergesangsvereins Wilsenroth hergestellt wurde.

 

Der Film, der über unser Dorf und seine Bewohner berichtet, hat inzwischen dokumentarischen Wert. Im Jahre 1963 erhält die Wehr ihre neue Standarte.

 

Sie wird vom Pfarrer Josef Reitz unter Beteiligung der gesamten Gemeinde feierlich eingeweiht.

 

 

Unser erstes Feuerwehrauto

 

Bei einer Alarmübung im Jahre 1965 mit den Nachbarwehren, stellen der anwesende Landrat sowie der Kreisbrandinspektor mit Erstaunen fest, dass die Wehr Wilsenroth ihr Löschgerät mit einem Traktor herbeischaffen muss, da sie noch über kein Feuerwehrauto verfügt.

 

Dieser Zustand wird im folgenden Jahr durch die Anschaffung eines Ford-Transit-Kastenwagens und die erforderliche feuerwehrtechnische Ausstattung sowie einer neuen Tragkraftspritze geändert.

 

 

Die Entstehung der Jugendfeuerwehr Wilsenroth aus der Sicht des Ehrenkommandanten Friedel Jung

 

Eigentlich, und ich meine es mit Bestimmtheit, dass die Jugendfeuerwehr Wilsenroth schon 1932 gegründet wurde.  lm Jahr 1932 wurde mit jungen Spielleuten unser Spielmannszug gegründet.

 

Man hat den Freiwilligen Feuerwehren niemals gesagt, dass sie Jugendfeuerwehren aufstellen sollten oder müssten. Die Jugendfeuerwehren sind vielmehr aus eigener Einsicht und Initiative der Freiwilligen Feuerwehren entstanden. Weitblickend und planend wurde auch hier in Wilsenroth eine Jugendfeuerwehr gegründet.

 

lm Sommer 1970 war es dann soweit, Karl Bock und meine Wenigkeit waren die Gründer der Jugendgruppe. Ohne Satzung und Jugendordnung ging es nun an die Sache.

 

Mit alten Uniformen wurden die ersten Übungsabende abgehalten. Aber auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz denn es wurden Zeltlager mit Nachtwanderungen usw. durchgeführt.

 

1972 wurde mit Gerd Preis der erste Jugendfeuerwehrwart bestimmt. Rudi Schlimm übernahm die Aufgabe des Gruppenführers. In den folgenden Jahren wurden diese Aufgaben von Walter Nilges und Georg Geis sowie von Michael Immel und Stefan Hof übernommen.

 

Das erste Jugendzeltlager der Jugendwehr Wilsenroth fand 1972 im alten Steinbruch am Blasiusberg statt. Im Juni 1973 fand ein weiteres Zeltlager in Guckheim statt.

 

Das erste Kreisjungendfeuerwehr-Zeltlager wurde in der Zeit vom 01.-03. August 1974 in Wilsenroth durchgeführt. lm April 1973 hatte die Jugendfeuerwehr 22 Mitglieder die in diesem Jahr die Bundeswehr in Westerburg besuchte.

 

Im Juni 1973 wurde in Limburg der erste Kreisjungendfeuerwehrwart gewählt und von da an ging es auf Kreis- und Landesebene mit den Jugendwehren bergauf. Es wurden Lehrgänge besucht, Wettkämpfe ausgeschrieben und die begehrte Leistungsspanne konnte erkämpft werden.

 

Das Wochenende vom 27.-28. September 1975 stand ganz im Zeichen der Jugendfeuerwehren des Landkreises Limburg. Verbunden mit dem Kreisjugendfeuerwehrtag beging die Jungendfeuerwehr Wilsenroth ihr 5-jähriges Bestehen. Die Veranstaltungen begannen mit der Abnahme der Leistungsspange, woran 7 Jugendfeuerwehren teilnahmen.

 

Höhepunkte der nächsten Jahre waren u.a. Ausflüge nach Straßburg, München und Greiz.

 

Unendlich viel Mühe und Zeit musste von allen Jungendfeuerwehrwarten und Gruppenführern aufgewendet werden, um das gesteckte Ziel zu erreichen.

 

Die Saat ist aufgegangen!

 

 

Die Alters- und Ehrenabteilung

 

Im Sommer 1970 wurde unter der Führung des damaligen 1. Wehrführers, Friedel Jung, die „Heimatwehr“ ins Leben gerufen. Sie bestand aus Handwerkern und Frührentnern die tagsüber zu Hause waren, um in Notfällen zu helfen. Dadurch war der örtliche Brandschutz gewährleistet.

 

Nach zwei Jahren wurde aus dieser „Heimatwehr“ die heutige Alters- und Ehrenabteilung. Bei ihren 14-tägigen Treffen wird unter anderem auch der gesellige Teil gepflegt. So finden jährlich ein Wandertag und ein Grillabend mit Partnern statt.

 

Im Jahre 1995 konnte die Alters- und Ehrenabteilung ihr 25-jähriges Bestehen feiern. Einen guten Kontakt pflegt sie mit der Alters- und Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr, Westerburg. Seit 1995 wird diese Abteilung im Vorstand von Walter Hof vertreten.

 

 

„Aktion Sorgenkind“ im Jahre 1971

 

Die Veranstaltungen zu Gunsten der „Aktion Sorgenkind“ begannen am 17. Juli mit einer gelungenen Schauübung der neu gegründeten Jugendwehr auf dem Parkgelände am Sportplatz.

 

Im Anschluss kam es zum Freundschaftsspiel der Feuerwehr Wilsenroth gegen die Gastfeuerwehr aus Liebenscheid, bei dem die Einheimischen mit 6:1 die Oberhand behielten. In der Halbzeitpause unterhielt der Spielmannszug die Gäste mit flotten Märschen, während die zahlreiche Kinderschar 600 Luftballons zu einem Wettflug auf die Reise schickten.

 

Außerdem konnten sich die Kleinen mit Ponyreiten und Kutschfahrten vergnügen. Aus der von der Feuerwehr aus Limburg mitgebrachten Gulaschkanone servierten Ehrenkommandant Josef Schilling, Helmut Kanschik und Josef Hörter eine ausgezeichnete Erbsensuppe mit Einlage.

 

Am Abend fand dann als Abschluss eine Tanzveranstaltung mit Tombola, wozu einheimische Geschäftsleute zahlreiche Preise stifteten, im Vereinslokal August Dörr statt.

 

Aus einer rundum gelungenen Veranstaltung überreichte Wehrführer Friedel Jung einen Scheck mit der stolzen Summe von 2500,- DM an den Direktor der Beschützenden Werkstatt in Limburg.

 

 

40 Jahre Spielmannszug

 

Vom 27.-29. Mai 1972 feierte der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Wilsenroth sein 40-jähriges Bestehen. Als Schirmherr konnte der Präsident des Vereins Frankfurter Sportpresse Willi Hofmann gewonnen werden.

 

Die Festtage wurden am Samstag mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche eröffnet. Am Abend startete im Festzelt ein imposanter Kommersabend. Die von Schirmherr Willi Hofmann mitgebrachten Künstler Bernd Kollin, Kinderstar Hubert, das Duo Lindt, Franz Lambert an der Hammondorgel, Achim Grün und das Domino Quartett waren Garant für ein Feuerwerk der Unterhaltung.

 

Der Sonntag begann mit einem Frühschoppen im Festzelt. Am Nachmittag startete der Festzug durch die Straßen von Wilsenroth. Auch strömender Regen konnte den Teilnehmern aus zahlreichen Vereinen sowie dem Sechser-Gespann der Licher-Brauerei die gute Laune nicht verderben.

 

Nach dem Festzug fand ein Freundschaftsspielen der Musikzüge im Festzelt statt. Die abendliche Tanzveranstaltung sowie alle Tanzveranstaltungen des Festes wurden vom Musikverein aus Seck gestaltet.

 

 

5 Jahre Jugendfeuerwehr in Wilsenroth

 

Das Wochenende vom 27.-28. September 1975 stand ganz im Zeichen der Jugendfeuerwehren des Landkreises Limburg.

 

Verbunden mit dem Kreisjugendfeuerwehrtag beging die Jugendfeuerwehr Wilsenroth ihr 5-jähriges Bestehen.

 

Die Veranstaltungen begannen mit der Abnahme der Leistungsspanne, woran 7 Jugendwehren teilnahmen. Nach dem Gottesdienst fand ein Unterhaltungsabend in der Mehrzweckhalle statt.

 

Der Sonntag begann mit einer Angriffsübung der Dornburger Wehren unterstützt vom DRK. Nachmittags zog ein Festzug von über 700 Feuerwehrleuten durch die Straßen von Wilsenroth.

 

 

50 Jahre Spielmannszug

 

Das Fest anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Spielmannszuges vom 29. - 31. Mai 1982 stand ganz im Zeichen des Auftrittes der weltbekannten Mainzer Hofsänger.

 

Begonnen wurde das Fest allerdings mit einem glanzvollen Kommers unter Beteiligung aller Ortsvereine. Einen würdigen Abschluss des Programms bildete die Premiere des Großen Zapfenstreiches, vorgetragen vom Musikverein Wilsenroth und dem Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Wilsenroth. Am Sonntagnachmittag bewegte sich ein langer Festzug mit 17 Musik- Fanfaren- und Spielmannszügen durch die Straßen von Wilsenroth.

 

Am Abend kam es zu dem Auftritt der Mainzer Hofsänger im Festzelt. Von Karl Müller ideenreich moderiert, spulten der Chor sowie die einzelnen Solisten ein anspruchsvolles Programm durch alle Teile des Chorgesangs ab. Den Abschluss ihrer hervorragenden musikalischen Darbietungen bildeten die aus den Mainzer Fastnachtsitzungen bekannten Lieder „Siesta hier am Rhein!“, „Sassa“ sowie „So ein Tag so wunderschön wie heute“.

 

 

Die Entstehung unserer Patenschaft

 

Im Jahre 1960 wurde Willi Jung zur Bundesluftwaffe eingezogen. Nach der Grundausbildung wurde er zum Fliegerhorst Erding (Oberbayern) versetzt.

 

Hier lernte er seinen Freund Franz Brieslinger aus Cochem kennen. Beide fanden sehr bald den ca. 6 km vom Fliegerhorst entfernten Ort Eitting und richteten dort in der Gaststätte „Zum Postwirt“ ihr Hauptquartier ein.

 

Mit der Familie Strasser, Inhaber der Gaststätte, und deren Kinder Elli und Wastl entstand eine herzliche Freundschaft.

 

In den Jahren 1981 bis 1983 fanden in Eitting Planungen für das 110- jährige Gründungsfest der dortigen Freiwilligen Feuerwehr statt. Hier lag es nahe, dass Kommandant Johann Sergl seinen Freund Willi Jung in diese Planungen mit einbezog, da dieser der Leiter des Spielmannszuges der Freiwilligen Feuerwehr Wilsenroth war.

 

So wurde der Spielmannszug zu diesem Gründungsfest mit Fahnen-Weihe vom 23. - 26.06.1983 recht herzlich und kostenlos eingeladen. Diese Einladung wurde mit viel Freude und von allen Spielleuten aufgenommen.

 

So fuhr dann der Spielmannszug mit viel Gepäck (unter anderem Zeltausschmückung, Schrift und Wappen der Gemeinde Eitting, angefertigt von Werner Jung) nach Eitting und verbrachte dort ein herrlich zünftiges Wochenende.

 

Der Höhepunkt des Festes war der „Große Zapfenstreich“, aufgeführt von der Blaskapelle Eibach und dem Spielmannszug Wilsenroth unter der Leitung von Josef Immel. Aus diesem Besuch entstanden nun viele Freundschaften bedingt durch die privaten Unterbringungen in den sehr netten Gastfamilien in der Gemeinde Eitting.

 

Im Herbst des Jahres 1983 (Kirmes in Wilsenroth) fanden die ersten Gegenbesuche Eittinger Kameraden in Wilsenroth statt, wo erstmals der Vorschlag zur Gründung einer Patenschaft gemacht wurde.

 

 

Japanische Gäste besuchen Wilsenroth

 

lm Oktober 1981 suchten der Kreisbeigeordnete Dr. Ernst Loew und Kreisjugendpfleger Willi Hannappel Unterkünfte für 28 japanische Jugendleiter.

 

Der damalige Kreisjugendfeuerwehrwart, Friedel Jung, übernahm diese Aufgabe spontan. Er besorgte in den Reihen der Feuerwehrleute Quartiere für die japanischen Gäste, die die deutsche Kultur und Menschen kennen lernen wollten. Selten wurde ein Besuch ausländischer Gäste in Wilsenroth mit so großem Interesse erwartet.

 

Die Gäste wurden betreut von der Organisation für internationale Kontakte in Bonn. Im Saalbau Reichwein begrüßte Bürgermeister Arens die Gäste namens der Bürgerschaft sowie des Gemeindevorstandes. Er hoffe, dass der Luftkurort Wilsenroth den japanischen Gästen eine schöne Erinnerung biete.

 

Im Verlaufe des Weiteren abends stellte man fest, dass sich die japanischen Jugendleiter in Wilsenroth sehr wohl fühlten, und anstehende Sprachprobleme wurden mit Gesten, Augen, Händen und Füßen bewältigt. Dieser Aufenthalt fand bei Gästen und Gastgebern ein so positives Echo, dass auf Wunsch des Bonner Auswärtigen Amtes weitere sieben Delegationen japanischer Jungendleiter und Pädagogen in den folgenden Jahren in Wilsenroth zu Gast waren.

 

 

Beispielhafte Rettung aus Lebensgefahr

 

Am 12. Dezember 1983 bemerkte Norbert Geis, dass Rauch aus dem Haus der Niederstraße 15 drang. Der aktive Feuerwehrmann lief zur Haustür, wo ihm der Hausbesitzer Karl Plotz die Tür öffnete und dann in den ersten Stock des Hauses lief. Als der Rauch immer stärker wurde und Karl Plotz nicht mehr zurückkam, rannte Norbert Geis die Treppe hinauf, um nach ihm zu sehen.

 

Er öffnete einige Türen, aus denen ihm starke Rauchwolken entgegenkamen. Er fand schließlich den Hausbesitzer am Boden liegend; ohnmächtig mit Brandwunden an Kopf und Hals.

 

Selbst angesengt und nach Atem ringend, ohne Atemschutz und Handschuhe, zog er den Verletzten aus dem Gefahrenbereich. Lm Treppenhaus kam ihm schon die alarmierte Wehr zur Hilfe. Während der Verletzte in das Krankenhaus Limburg transportiert wurde, nahm sich Wehrführer Friedel Jung des Retters an. lm Krankenhaus wurde der Verletzte Karl Plotz versorgt.

 

Der behandelnde Arzt meinte: „Das war Hilfe in letzter Minute. Ohne das beherzte Eingreifen von Norbert Geis wäre alle ärztlich Hilfe vergebens gewesen“ Karl Plotz bedankte sich bei seinem Lebensretter und konnte sich nicht erklären, warum er noch einmal in das brennende Haus zurück gelaufen sei.

 

In einer kleinen Feierstunde einige Wochen später würdigte der erste Kreisbeigeordnete Günter Schmitt im Beisein von Bürgermeister Paul Arens und dem Wehrführer der Feuerwehr Wilsenroth Friedel Jung die selbstlose Tat des Wilsenrother Mitbürgers. Namens des Hessischen Ministerpräsidenten Börner überreichte er Norbert Geis die Hessische Rettungsmedaille und einen Bildband.

 

Aus den Händen von Bürgermeister Arens erhielt er den Wappenteller der Gemeinde und die Dornburger Floriansmedaille.

 

Der Wilsenrother Wehr sprach er namens des Gemeindevorstandes Dank und Anerkennung aus für ihre oft bewiesene Einsatzkraft und Hilfsbereitschaft zum Wohle aller Bürger.

 

 

Patenschaft Wilsenroth - Eitting besiegelt

 

Am 15.09.1984 begründeten in der Mehrzweckhalle Wilsenroth die beiden Freiwilligen Feuerwehren aus Eitting (Bayern) und Wilsenroth (Hessen) eine Patenschaft, die ihre langjährige Freundschaft bekunden und festigen sollte.

 

Wehrführer Friedel Jung hieß die zahlreichen Gäste im Namen der Wilsenrother Wehr herzlich willkommen. In einer kurzen Rückschau berichtete er über die Entstehung der Freundschaft zwischen beiden Vereinen. Kommandant Johann Sergl dankte namens der Eittinger Wehr sehr herzlich für die Einladung und die vielen Zeichen der Kameradschaft.

 

Als Gastgeschenk überreichte er Friedel Jung die Vereinstafel der Eittinger Wehr. Bürgermeister Paul Arens dankte den Feuerwehrkameraden aus Eitting für ihre Bereitschaft, die Patenschaft mit unserer Wehr zu besiegeln. Eine Patenschaft fordere das Erleben von Mensch zu Mensch, sie konkretisiere den persönlichen Nachbarn in ganz bestimmten Personen und stärke das friedliche Miteinander von der Basis aus.

 

Den Freunden aus Eitting wünschte er einen angenehmen Aufenthalt. „Möge es uns gelingen, dass alle behutsam aufeinander zugehen, sich untereinander verstehen und Freunde werden“. Kommandant Johann Sergl erhielt eine original hessische Feuerwehruniform und der Eittinger Bürgermeister Leonard Zollner erhielt einen Feuerwehrhelm. Bürgermeister Zollner meinte, Freundschaft gehe über Landesgrenzen hinweg.

 

Als „Hochzeitsgeschenk“, wie Bürgermeister Zollner es nannte, überreichte er Wehrführer Friedel Jung das Wappen der Gemeinde Eitting.

 

Dompfarrer Norbert Lixenfeld wünschte der heute geschlossenen „Ehe“ eine lange Dauer - frei von Ehekrisen. Nach einem Toast auf Bayern durch Bürgermeister Arens stiftete Bürgermeister Zollner ein Fass bayerisches Bier.

 

Jeder Gastgeber erhielt eine volle Maß und ihre Frauen ein Blumengebinde. Bürgermeister Zollner, Kommandant Sergl und die eigens mit angereisten Festdamen servierten die gefüllten Maßkrüge.

 

 

Jugendfeuerwehr Wilsenroth erfolgreich

 

Im Sportzentrum am Gymnasium in Weilburg veranstaltete der Kreisjugendfeuerwehrausschuss einen Wettkampf zum Erwerb der Leistungsspange. Zwölf Wehren aus dem Kreis Limburg-Weilburg traten an, wobei jede Löschgruppe aus neun Teilnehmern bestand. Fünf Disziplinen mussten bestanden werden.

 

Die Leistungsbewertung oblag Gunther Born von der Hessischen Feuerwehr, der von vierzehn Schiedsrichtern aus dem Rheingau-Taunus-Kreis und dem Westerwaldkreis unterstützt wurde.

 

Die Wilsenrother Jugendfeuerwehrgruppe bewältigte exakt alle Disziplinen und war die erfolgreichste Gruppe beim Wettkampf.

 

Die Auszeichnungen nahmen der Kreisjugendfeuerwehrwart Karl-Heinz Schliffer und Gunther Born vor. Bürgermeister Paul Arens und Ortsbrandmeister Gerhard Laux gratulierten herzlich den erfolgreichen Jugendfeuerwehrleuten zum Erwerb der Leistungsspange.

 

 

Patenschaft mit Eitting bekräftigt

 

Zwei Jahre nach Gründung der Patenschaft besuchten mehr als 100Feuerwehrangehörige das Dorffest ihrer Patengemeinde in Eitting. Der erste Abend war ganz im Sinne der Jugend, die bei einer Disco im Festzelt auf ihre Kosten kam. Am nächsten Morgen gab es Gelegenheit, die Kreisstadt Erding zu besuchen, wo das Feuerwehrgerätehaus und die Stadthalle besichtigt wurden. Weiter ging es nach Freising und Weihenstephan, wo man den Dom und natürlich auch das Braustüberl besichtigte. Am Abend startete im Festzelt ein großer Heimatabend mit zahlreichen Akteuren aus Eitting und Wilsenroth. Im Verlauf des Abends wurden die Kameraden Friedel Jung, Willi Jung, Josef Immel sowie Werner Jung zu Ehrenmitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Eitting ernannt. Bereichert wurde das Abendprogramm durch Bürgermeister Paul Arens und Dompfarrer Norbert Lixenfeld, die mit Akkordeon und Mundharmonika die Gäste im Festzelt unterhielten.

 

Am Sonntagvormittag feierte Domkapitular Norbert Lixenfeld mit Feuerwehrleuten und Bürgern einen Feldgottesdienst .Im Anschluss wurden zwei Basaltsäulen aus dem Westerwald mit Emblemen aus Eitting und Wilsenroth geschmückt und mit einer Kette zusammengefügt. Diese sollen die Verbundenheit beider Feuerwehren symbolisieren.

 

 

Große Freude über neues Löschfahrzeug

 

Im Mai 1987 war es endlich so weit. Die Freiwillige Feuerwehr Wilsenroth konnte ihr neues Löschfahrzeug LF 8 in Empfang nehmen. Zahlreiche Wehren hatten sich am Gerätehaus versammelt und zogen mit Löschfahrzeugen unter den Klängen des Spielmannszuges der heimischen Wehr und des Musikvereins zum Waldparkplatz.

 

Hier wurde das neue LF 8 von Pfarrer Roßkothen feierlich eingesegnet.

 

Bürgermeister Paul Arens nannte den Tag der Einweihung einen Markenstein in der Weiterentwicklung der Einsatzfähigkeit der Feuerwehr Wilsenroth.

 

Kreisbrandinspektor Herbert Muth dankte dem Bürgermeister, dass die Gemeinde die Forderung der Zeit erkannt hätte, um mit dem neuen Fahrzeug die Einsatzfähigkeit der Wehr zu verbessern.

 

 

Der 60. Geburtstag

 

Im Mai 1988 war es wieder einmal so weit. Ein von langer Hand vorbereitetes Fest anlässlich des 60. Geburtstages der Freiwilligen Feuerwehr Wilsenroth stand bevor.

 

Unter der Schirmherrschaft des Landrates des Kreises Erding in Bayern, Xaver Bauer, wurde vom 27.-29. Mai ein beeindruckendes Fest abgespult.

 

Von der Patenwehr aus Eitting kamen ca. 150 Gäste um das Fest mitzugestalten und mit zu feiern. Unter ihnen befanden sich der Musikverein Moosinning und der Trachtenverein aus Dorfen.

 

Sie sorgten dafür, dass am ersten Abend der Festtage das Festzelt ganz in bayerischer Hand war. Der Trachtenverein „Waldeslust“ zeigte einen Schuhplattler und der Volkstrachtenverein Dorfen einen Sterntanz. Es folgten Tänze in Polka- und Walzerrhythmus.

 

Dann schlugen die Holzhacker Buam zu, so dass die Späne nur so flogen und der Schweiß floss.

 

lm Anschluss schlug Bürgermeister Arens, mit einem Kellnerschurz ausgerüstet, das von seinem Kollegen Leonard Zollner aus Eitting mitgebrachte Fass Weißbier gekonnt an.

 

Am nächsten Tag stand der Nachmittag unter dem Motto: „Bürger und Polizei“. Polizeibeamten zeigten Vorführungen von Hunde- und Motorradstaffel. Hubschrauber und technische Ausrüstung Wurden eingesetzt. Zur Unterhaltung spielte die Hessische Polizeikapelle.

 

Am Abend fand dann der Festkommers unter Mitwirkung der Ortsvereine statt.

 

Am Sonntag fand im Rahmen eines Festgottesdienstes die Einweihung des Gedenksteines am Kindergarten statt.

 

Beim Festzug am Nachmittag öffnete der Himmel seine Schleusen und alle Teilnehmer erreichten durchnässt das Festzelt, was der Stimmung jedoch keinen Abbruch tat.

 

Mit einem Freundschaftsspiel im Festzelt neigte das Fest sich seinem Ende entgegen.

 

 

1. Alarmübung unter Leitung des neuen Wehrführers

 

Die Freiwilligen Feuerwehren Wilsenroth, Langendernbach und Berzhahn veranstalteten am 12.11. 1988 ihre 20. Gemeinschaftsübung. Unter Mitwirkung des DRK Wilsenroth, sollte ein Großbrand im Kindergartengebäude Wilsenroth gelöscht und Verletzte geborgen und evakuiert werden. Wenige Minuten nach dem Alarm kam bereits das Kommando „Wasser marsch“. Atemschutzträger begaben sich in das Gebäude, um nach Verletzten zu suchen. Schnell waren diese gefunden und wurden von DRK-Männern mit Tragen aus dem brennenden Haus getragen und versorgt. Schnell war auch der Brand von den Feuerwehrleuten unter Kontrolle gebracht.

 

In der Einsatzbesprechung sprach sich der seit September im Amt befindliche neue Wehrführer Hans-Josef Jung lobend über die Einsatzfreudigkeit seiner Feuerwehrleute aus und war mit der Leistung der Kameraden vor Ort sehr zufrieden. Bürgermeister Arens überreichte dem neuen Wehrführer Hans-Josef Jung die Ernennungsurkunde. Sein Dank galt den an der Übung beteiligten Feuerwehrkameraden sowie dem DRK Wilsenroth für ihre Einsatzbereitschaft.

 

 

Ehrenbriefe für Wilsenrother Feuerwehrmänner

 

Im Dezember 1989 begrüßte Ortsbrandmeister Friedel Jung Feuerwehrleute und Ehrengäste zum Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr Wilsenroth. lm Mittelpunkt des geselligen Abends stand die Ehrung zweier verdienter Feuerwehrkameraden. Aus den Händen von Landrat Georg Wuermeling erhielten Willi Jung sowie Günter Krekel den Landesehrenbrief. Willi Jung gehörte damals seit 35 Jahren der Wehr an und übte seit 1970 die Funktion des Abteilungsleiters im Spielmannszug aus. Günter Krekel ist seit 1969 Kassierer und Mitglied des Vorstandes.

 

Der Landrat betonte, dass die Verleihung des Landesehrenbriefes für Feuerwehrleute sehr selten sei. Aber in diesem Falle hätten sich die Geehrten in besonderer Weise verdient gemacht und einen wesentlichen Teil der Vereinsgeschichte mit geschrieben. Bürgermeister Arens, Ortsbrandmeister Friedel Jung und Wehrführer Hans-Josef Jung beglückwünschten die Kameraden und dankten ihnen für ihr ehrenamtliches Engagement zum Wohle der Freiwilligen Feuerwehr Wilsenroth.

 

 

Gründung des Vereins Freiwillige Feuerwehr 1928 Wilsenroth e. V.

 

Am 20. Januar 1990 fanden sich im Saale der Gaststätte „Zur Dornburg“ 74 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Wilsenroth ein, um die Gründung des Vereins „Freiwillige Feuerwehr 1928 Wilsenroth e.V.“ zu beschließen.

 

Der Wehrführer, Hans-Josef Jung, begrüßte die Erschienen und erläuterte den Zweck der Versammlung.

 

Nachdem der Wehrführer sich bereit erklärte, die Leitung der Versammlung zu übernehmen, gab er die Tagesordnungspunkte bekannt. Er bat nun Norbert Hartmann, sich als Schriftführer zur Verfügung zu stellen.

 

Bevor es zur Abstimmung kam, wurde den Mitgliedern die Mustersatzung zur Aussprache vorgelegt.

 

Nachdem es keine Einwände zur Satzung gab wurde von der Versammlung einstimmig mit 3 Enthaltungen folgender Beschluss gefasst: Mit Datum 20. Januar 1990 wird der Verein „Freiwillige Feuerwehr 1928 Wilsenroth e.V.“ gegründet. Der Versammlungsleiter bat nun, dass 14 Personen stellvertretend die Satzung unterzeichnen sollen, um sie beim Amtsgericht zur Genehmigung und Eintragung vorzulegen.

 

Nun galt es, einen neuen Vereinsvorstand zu wählen. Auf Vorschlag des Versammlungsleiters übernahm Günter Habel den Posten des Wahlleiters. Als einziger Kandidat für den l. Vorsitzenden wurde Hans-Josef Jung einstimmig durch Handzeichen gewählt.

 

Laut Satzung übernahm er die Durchführung der weiteren Wahlen. Gewählt wurden als 2. Vorsitzender, Friedel Jung, als Kassierer Günter Krekel und als Schriftführer Norbert Hartmann.

 

Als Kassenprüfer wurden Siegfried Gresser und Josef Hörter sowie deren Vertreter Gerhard Hannappel und Alois Hartmann gewählt.

 

 

20 Jahre Jungendfeuerwehr Wilsenroth

 

Im September 1990 galt es, das 20-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr Wilsenroth zu feiern. Wehrführer H.-J. Jung hieß die Dornburgwehren sowie weitere befreundete Wehren im Festzelt willkommen.

 

In einer kleinen Rückschau berichtete er von der Gründung der Jugendfeuerwehr als eine der drei ersten im Kreis durch den damaligen Wehrführer Friedel Jung und dessen Stellvertreter Karl Bock.   13 Jugendliche hielten unter der Leitung von Gerd Preis und Josef Schilling die ersten Übungs- und Kameradschaftsabende ab.

 

 1972 übernahm Wehrführer Friedel Jung das Amt des Kreisjugendfeuerwehrwartes und arbeitete aktiv im Landesjugendfeuerwehrausschuss. Die Jugendarbeit wurde weiter forciert, so dass beim 20-jährigen Bestehen 25 Jugendliche der Jugendwehr Wilsenroth angehörten.

 

Bei strömendem Regen bewies die Jugend ihr feuerwehrtechnisches Können beim Kuppeln von Saugleitungen, einem Suchspiel sowie bei einem Lösch- und Hindernisparcours.

 

 

Manfred Mroß neuer Wehrführer und 1. Vorsitzender

Seltene Ehrung bei der Feuerwehr

 

In der Jahreshaupt- und Mitgliederversammlung am 24.01.1998 wurde die Führungsspitze der Feuerwehr neu besetzt.

 

Für den nach zehnjähriger Amtszeit ausgeschiedenen Wehrführer, Hans-Josef Jung, wurde Manfred Mroß zum neuen Wehrführer und 1. Vorsitzenden gewählt. 2. Wehrführer bleibt Joachim Bill.

 

Als neuer 2. Vorsitzender wird von der Versammlung Stefan Hof gewählt. Die neu gewählte Führung konnte bereits im März eine seltene Ehrung des Feuerwehrkameraden Wilhelm Plotz vornehmen.

 

Seit der Gründung im Jahre 1928 gehört er als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Wilsenroth an.

 

In Verbindung mit seinem 95. Geburtstag am 18. März gratulierte ihm der Vorstand zu seiner 70-jährigen treuen Mitgliedschaft in der Wehr.

 

 

Gerätehauseinweihung bei unserer Patenwehr in Eitting

 

Am Wochenende 16. / 17. Juni 2001 begab sich eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr einschließlich Spielmannszug auf den Weg zur Patenwehr nach Eitting.

 

Anlass hierfür war die Einweihung des umgebauten und neugestalteten Feuerwehrgerätehauses. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden, Rudi Brand, wurden die Feuerwehrkameradinnen und -kameraden zu ihren Gastfamilien gebracht. Den Abend schloss man mit einem gemütlichen Beisammensein beim „Wast`l“ ab.

 

Im vollbesetzten Festzelt fand (bedingt durch strömenden Regen) der Gottesdienst unter Mitwirkung unseres Spielmannszuges statt.

 

Im Anschluss an den Gottesdienst begrüßte der Bürgermeister von Eitting, Matthias Kammerbauer, alle Anwesenden, darunter zahlreiche Ehrengäste. Auch Bürgermeister Dieter Hilbert hatte es sich nicht nehmen lassen, den Einweihungsfeierlichkeiten bei zu wohnen.

 

Er beglückwünschte die Eittinger Wehr zu ihrem schmucken Gerätehaus und übergab ein Bildgeschenk.

 

Auch die Freiwillige Feuerwehr, der Spielmannszug sowie Ehrenortsbrandmeister, Friedel Jung, überbrachten Glückwünsche und Geschenke.

 

Nach der offiziellen Einsegnung durch Pfarrer Pater Joachim spielte der Spielmannszug, unter der Stabführung von Benedikt Ibel, zur Unterhaltung der Gäste auf.

 

Am Nachmittag konnte man das neue Gerätehaus einmal richtig in Augenschein nehmen. Außerdem gab es einige eindrucksvolle Schauübungen zu bewundern.

 

Mit den gewohnt guten Eindrücken verlies unsere Wehr Eitting am Spätnachmittag.

 

 

 

 

 

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